Wednesday, November 26, 2014

Suchmaschinenoptimierung für die Bilder-Suche

Oktober 30, 2010 von Rainer Meyer  
Eingetragen bei Suchmaschinenoptimierung

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Vielen Website-Betreibern ist klar, dass sie bei den Besuchern ihrer Seiten mit aussagekräftigen Bildern punkten können. Denn wie das geflügelte Wort schon ausdrückt: “Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte …”. Allerdings ist nicht jedem klar, dass die Bildersuche (insbesondere vom Suchmaschinen-Marktführer Google) für viele Nutzer zum Ausgangspunkt einer Recherche wird. Wer also mehr Besucher auf seine Seite ziehen will, insbesondere für die Keywords des eigenen Angebots, der sollte sich über die Suchmaschinenoptimierung für die Bilder-Suche Gedanken machen.


Doch bevor man an technische Möglichkeiten denkt, muss man sich die Bilder anschauen und für die Webpräsentation bearbeiten. Die Fotos oder Abbildungen sollten aussagekräftig und passend zum Publikationstext sein. Selbstverständlich sind diese Bilder nicht einfach irgendwo organisiert worden, sondern man hat sie selbst erstellt oder vom Rechteinhaber erworben und sich auch das Publikationsrecht gesichert. Denn sonst besteht das Risiko, dass man eine Urheberrechtsverletzung begeht und von einer Abmahnung tangiert wird. Gelegentlich wird empfohlen, lizenzfreie Fotos von Bild-Plattformen wie Flickr zu besorgen. Sofern der Flickr-Nutzer berechtigt war, das Foto zu veröffentlichen und mit einer Nutzungslizenz zu versehen, kann man das machen, aber eine Vergewisserung per Mail könnte nicht schaden.

Bildersuche von Google optimieren

Suchmaschinenoptimierung und Bildersuche

Auf der sicheren Seite ist man, wenn man das Foto oder Bild selbst erstellt, es in der Öffentlichkeit oder in eigenen Räumen aufnimmt und sich von abgebildeten Personen die schriftliche Bestätigung zur Veröffentlichung geben lässt. Denn Privatpersonen haben das Recht am eigenen Bild und das sollte man auch berücksichtigen.

Vor der Veröffentlichung ist das Foto auf die optimale Publikationsgröße zu verkleinern und im optimalen Bildformat zu speichern. Immer wieder sieht man Webseiten, die das Foto einfach mit HTML-Befehlen passend verkleinert anzeigen. Das ist nicht nur für den Besucher unbefriedigend, denn die Webseite wird verlangsamt. Auch Suchmaschinen berücksichtigen beim Ranking die Geschwindigkeit der Webseite.

In der Praxis wird man oft kaum die Bildgröße von 400 bis 500 Pixeln Breite überschreiten können, wenn man passend zum Bild noch Text darum fließen lässt. Möglicherweise verliert damit das Bild aber an Aussagekraft. Auch wenn man das Bild in voller Breite anzeigen lässt, kommt  man kaum über 800 Pixeln hinaus, denn viele Nutzer arbeiten immer noch mit einer Bildschirmbreite von 1024 Pixeln und für die Randspalten der eigenen Webpräsenz müssen mindestens 200 Pixel abgezogen werden. Es macht also Sinn, das Bild so knapp wie möglich zu beschneiden und dann mit gerade akzeptabler Qualität zu speichern, bevor es in den Publikationsvorgang geht. In den meisten Fällen sollte die Bildgröße nicht mehr als 50 Kilobyte sein, wenn man neben dem Bild noch Text haben will, was aus der Sicht der Suchmaschinenoptimierung auch befürwortet wird, denn dieser Text wird bei Google und Co. für die Bilderkennung bzw. das Ranking eingesetzt.

Für den Dateityp beim Speichern kommt gegenwärtig nur GIF, JPG oder PNG in Frage. Fotos lassen sich meist im JPG-Format gut optimieren; für Grafiken oder Bildschirmkopien ist eher GIF geeignet. Mein Beispielbild oben erfordert im GIF-Format nur 37 Kilobyte; JPG und PNG verlangsamen mit 75 und 150 Kilobyte den Ladevorgang deutlich.Beim Speichern des Bildes sollte man ebenfalls Keywords im Namen berücksichtigen. Am besten man verwendet aber einen kurzen Namen, verzichtet auf Umlaute, Sonderzeichen oder Leerzeichen und schreibt den Namen konsequent klein.

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Um das Ranking optimal zu unterstützen sind aber auch folgende Punkte sehr wichtig. Im Alternativtext (ALT-Attribut) des Bildes sollte eine zutreffende kurze Bildbeschreibung erfolgen, die auf die Keywords der Webseite abgestellt ist. Im Umfeld des Bildes sollten ebenfalls Keywords platziert werden. Dies gilt für den umfließenden Text genauso wie für eine mögliche Bildbeschreibung, die man seit einiger Zeit sehr elegant im beliebten Webpublishing-Programm WordPress vornehmen kann:

Möglichkeiten WordPress Bildeinbettung

Möglichkeiten WordPress Bildeinbettung

Hier sieht man, welche Möglichkeiten man mit WordPress hat, um direkt beim Bild die Bildbeschreibung und den ALT-Text zu beeinflussen. Wer seine Webseite in einfachen HTML-Code schreibt, der kann die ALT-Angabe noch mit einer Titelangabe ergänzen.

Beispiel:  <img src=”BILDADRESSE” alt=”’Beschreibung1” title=”Beschreibung2”>

Auch hier ist es wichtig, dass neben der Bildadresse auch die Beschreibungen die Keywords der Website berücksichtigen und doch zugleich noch einigermaßen passend zum Bildinhalt sind. Zwar können Suchmaschinen diesen Inhalt kaum erkennen, aber falls es doch mal zu einer Prüfung kommt, dann würde man einen Spam-Versuch vermuten, wenn die Beschreibungen und der umfließende Text des Bildes überhaupt keinen Zusammenhang zum Bild erkennen lassen.

Aussagekräftige Bilder, die angemessen mit umgebenen suchmaschinenoptimierten Text  in die Webseite eingebettet sind, die Keywords im Dateinamen und beim ALT-Attribut haben, verfügen über gute Aussichten, im Ranking bei der Bildersuche nach vorne zu kommen. Unterstützung erhalten sie durch externe Links, die auch gerne von Nutzern erstellt werden, denen diese Bilder gefallen.

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