Friday, October 31, 2014

Suchmaschinen-Optimierung und Online Reputation Management

Januar 20, 2011 von Rainer Meyer  
Eingetragen bei Suchmaschinenoptimierung

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Gibt man den eigenen Namen, das eigene Unternehmen oder wichtige Marken des eigenen Unternehmens bei Google und Co. ein, dann ist man wenig erfreut darüber, wenn sich hier gehäuft kritische Stimmen finden. Die Gründe hierfür können vielfältig sein; oft ist es so, dass kritische Punkte zu spät durch unternehmerisches Handeln angegangen wurden. Und dass dann Webseiten sehr stark verlinkt werden, die das kritische Thema aufgreifen. Solche Webseiten schieben sich dann nach vorn in den Suchmaschinen-Ergebnislisten.

Produkt Pünktlichkeit der Deutschen Bahn

Produkt Pünktlichkeit der Deutschen Bahn

Hier sieht man am Beispiel der Deutschen Bahn wie ein kritisches Thema das Ranking beeinflusst. Bei der Suchmaschine Google kommt noch hinzu, dass aktuelle Trends (also aktuell gegebene kritische Meldungen in Blogs und Online-Medien) das normale Ranking laufend durchbrechen und sich nach vorne schieben.

Wenn man versucht auf diesen Prozess Einfluss zu nehmen, dann ist man schnell mit dem Thema “Online Reputation Management” befasst. Diese hat das Ziel, mit eigenen Websites oder selbst verantworteten Beiträgen (auf fremden Websites oder mittels Pressemeldungen) das Ranking positiv zu beeinflussen und kritische Meldungen und Webseiten in den Hintergrund (auf schlechtere Positionen) zu drängen. Natürlich funktioniert dies nur, wenn die zugrunde liegenden kritischen Punkte angegangen werden und für Kritiker und sonstige Beobachter nachvollziehbar wird, dass und wie die Probleme gelöst werden sollen. Hat also die Deutsche Bank ein Pünktlichkeitsproblem bei schwierigen Wetterlagen, dann muss sie dieses Problem auch angehen, denn sonst nützen die Maßnahmen beim Online Reputation Management nichts, weil kritische Beiträge immer wieder neue Zustimmung (und Links) erhalten.

Unterstellt man das Funktionieren einer Lösungsstrategie durch das Unternehmen, dann kann man einiges dafür tun, um das Ranking bei Suchmaschinen wieder im eigenen Sinne zu lenken. Hierzu muss man analysieren, unter welchen Keywords die kritischen Beiträge erfolgreich laufen. Für diese Keywords sind dann eigene und neue Webseiten zu platzieren und es ist mit On-Page- und Off-Page-Suchmaschinen-Optimierung deren Ranking zu fördern.

Dies funktioniert nicht nur über eigene Websites sondern auch über fremde Websites, wenn man diesen entsprechendes Material liefert, z.B. in der Form von Pressemitteilungen und ergänzenden Bild-, Ton und Video-Material. Hier ist aber darauf zu achten, dass das gelieferte Material auch selbst einen hohen Informationswert hat und für das entsprechende Medium einen Nutzwert liefern kann. Unter Umständen muss dafür die Stoßrichtung des Mediums analysiert werden und es müssen neue Themen hierfür recherchiert werden.

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Suchmaschinen-Optimierung fördert also das Online Reputation Management mit Content-Erstellung und Link Building. Diese sehr schwierigen Anforderungen werden eher langfristig als kurzfristig wirksam. Kurzfristige Erfolge neuer Beiträge stehen immer in Konkurrenz mit lang besetzten Positionen, die formal mehr Vertrauen aufgebaut haben, weil sie eben schon lange bestehen und immer mal wieder neue Links bekommen.

Kommt es auch nach längeren Bemühen nicht zu einer deutliche Reduzierung kritischer Beiträge auf vorderen Rangplätzen bei Suchmaschinen, dann ist auch zu überlegen, ob nicht Suchmaschinen-Anzeigen (wie Google AdWords) zu schalten sind, um den kritischen Beiträgen Aussagen des eigenen Unternehmens entgegensetzen zu können.

Online Reputation Management ist ein wichtiger Bereich der Suchmaschinen-Optimierung; doch dessen Erfolg ist nur auf lange Sicht bei nachhaltigen Engagement zu erwarten.

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