Tuesday, October 21, 2014

Faktoren auf Webseiten, die den Erfolg der Suchmaschinen-Optimierung blockieren können

August 19, 2011 von Rainer Meyer  
Eingetragen bei Suchmaschinenoptimierung

Gegenwärtig wird immer noch viel über Google-Panda diskutiert; bei diesem Update soll es angeblich darum gehen, Webseiten mit minderwertigem Content von den vorderen Rängen von Google zu vertreiben. Allerdings konnten die Experten sich noch nicht so recht einigen, ob die bisherigen Veränderungen durch das Google-Panda-Update in diesem Sinne funktioniert haben. Es ist trotzdem sinnvoll, darüber nachzudenken, wie man es vermeidet, dass sich an den eigenen Webseiten Faktoren feststellen lassen, die den Erfolg der Suchmaschinen-Optimierung blockieren könnten.

Dabei wird zunächst unterstellt, dass für die jeweilige Webseite die Grundfunktionen der Suchmaschinen-Optimierung wirksam geworden sind. Man hat sich also überlegt, für welche Keywords die jeweilige Webseite stehen soll. Diese wenigen Keywords wurden geschickt im Title, in der Überschrift und allen anderen relevanten Bestandteilen der Webseite untergebracht (On-Page-Optimierung) und es ist auch gelungen, einige themennahe relevante Links für die Webseite zu generieren (Off-Page-Optimierung).

Zunächst ist dann mit gewissen Zeitabständen zu prüfen, ob die Webseite ein angemessenes Ranking bei den Keywords hat. Hierfür kann man beispielsweise die Google Webmaster Tools einsetzen. Dort hat man auch die Möglichkeit zu erkennen, ob ein angemessenes Ranking mit einer angemessenen Traffic-Quote (Klick-Bereitschaft) in Übereinstimmung steht. Denn es ist eine Grundaufgabe der Suchmaschinen-Optimierung, nicht nur eine gute Position auf Suchmaschinen-Ergebnisseiten zu erreichen. Es sollen auch Besucher gewonnen werden, die dann direkt oder über weitere verlinkte Webseiten zu Interessenten (Conversion) gemacht werden können.

Folgende Faktoren können aber das Ranking und/oder die Conversion blockieren.

Es fehlt an der richtigen Ansprache und an der richtigen Motivation zur Conversion

Möglicherweise ist die Webseite nicht ausreichend zielangemessen formuliert. Hat die Webseite einen reinen Informationsanspruch, dann sollte das Thema ausführlich entwickelt und mit ausreichend weitergehenden internen und externen Links versorgt werden. Wichtig ist die Auswahl von Bildern oder Grafiken, die die Zusammenhänge unterstreichen. Ist die Webseite hingegen auf Conversion ausgerichtet, dann sollten alle Argumente in zentraler Weise auf den Conversionspunkt ausgerichtet sein. Die “Call-to-Aktion”-Zielsetzung bestimmt die Webseite und lässt alle anderen Punkte in den Hintergrund treten. Sogar eine weitergehende Navigation oder Anzeigen auf andere Produkte werden eliminiert, um den Nutzern keine ausweichenden Handlungsmöglichkeiten zu offerieren.

Zu viele Anzeigen und zu umfangreiche weitergehenden Aktionsmöglichkeiten gelten als Faktoren, die die Suchmaschinen-Optimierung blockieren können

Diese Hinweise wurden beispielsweise durch das amerikanische Panda-Update gegeben. Das hängt damit zusammen, dass minderwertiger Content nur dann monetarisiert werden kann, wenn im Umfeld Anzeigen platziert sind, die durch Anklicken dem Website-Betreiber Geld einbringen. Ein zu viel an Anzeigen (und damit eine schlechtere Lesbarkeit des eigentlichen Webtextes) kann als Indikator für schlechten Content genommen werden.

Doch was ist zu viel? Das hängt im Wesentlichen vom Textanteil und der Art des Textes ab. Redaktioneller Content kann durchaus von einigen Anzeigen umgeben sein. Entsprechende Texte sind im Regelfall auch länger und daher stören dann die Anzeigen auch weniger. Webseiten, die direkt in eine Call-to-Aktion-Handlung münden, sind eher kürzer im Text und sollten daher möglichst keine ablenkenden Anzeigen aufweisen.

Fehlerhafte oder veraltete Links können die Suchmaschinen-Optimierung blockieren

Von Qualität in den Inhalten der Webseiten kann man dann ausgehen, wenn die Links zutreffend funktionieren und auf Inhalte verweisen, die eine hohe Relevanz für das Thema haben. Fehlerhafte Links können relativ leicht erkannt werden, wenn man entsprechende Plugins für sein Content-Management-System verwendet. Schon schwieriger ist die Frage, wann ein Link denn veraltet ist, wann also die Inhalte, die verlinkt wurden, inzwischen durch neuere Publikationen in Frage gestellt sind. Hier hilft nur eine regelmäßige Recherche weiter und das gelegentliche Überprüfen der Inhalte, eine Aufgabe, die dann noch leistbar ist, wenn die Webpräsenz nicht mir hunderten von Artikeln bestückt ist. Sollte dies der Fall sein, dann ist es aber wichtig, dass die entsprechenden Webseiten einen klaren Terminbezug haben. Damit den Lesern der Webseite klar ist, dass die Argumentation einen bestimmten zeitlichen Bezug hat.

Veraltete Informationen sind schlecht für die Suchmaschinen-Optimierung

Die gleichen Überlegungen wie für die Links gelten auch für die Informationen in den Texten selber. Gut ist es, wenn man die veralteten Texte mit einem klaren Termin ausgezeichnet hat und dann an der alten Stelle mit einem internen Link auf einen neuen Text – mit neuen Einsichten – weiterleitet. Hat man noch keine neuen Artikel erstellt, dann ist es auch kein Fehler, auf die geänderte Sachlage in einer kurzen Ergänzung hinzuweisen und auf neue
Einsichten mit einem externen Link zu verweisen.

Schlechte Ladezeiten können die Suchmaschinen-Optimierung verschlechtern

Google verwendet inzwischen die Ladezeit als Ranking-Faktor und betont aber zugleich, dass dieser Faktor nicht übermäßig wichtig ist. Das kann sich aber im Laufe der Jahre noch verändern. Es ist auf jeden Fall hilfreich (auch für die Besucher-Akzeptanz), wenn die Webpräsenz gut läuft. Möglicherweise muss man hierfür den Provider wechseln, aber meist genügt es auch, das Content-Management-System anzupassen, überflüssige Plugins zu löschen und CSS-Dateien zusammenzufassen. Auch den übereifrigen Gebrauch von Java-Script oder Animationen sollte man eindämmen, um die Landezeiten im Sinne der Suchmaschinen-Optimierung zu optimieren.

Neben diesen Faktoren gibt es noch zahlreiche weitere Faktoren, die die Suchmaschinen-Optimierung ausbremsen können. Hierzu gehören auch die Techniken des Black-Hat-Seo, wie z.B. das Keyword-Stuffing oder das Verwenden von unsichtbarem Text. Besonderes ist darauf zu achten, dass keine Link-Spam-Techniken sichtbar werden, denn dies ist für Google und Co. ein Ansatzpunkt, um die gesamte Webpräsenz auf den Spam-Verdacht zu stellen. Beachtet man diese und weitere Tipps zur Seo, liefert man nützliche Infos und weiterführende Hilfestellung für Nutzer, dann kann man aber auch auf langfristigen Erfolg bei der Suchmaschinen-Optimierung hoffen. Diese sollte aber dann mit einem umfassenden Seo-Monitoring nachvollziehbar gemacht werden.

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